Geschichte des Familien-Unternehmens Frischknecht
| 1894: | Das Unternehmen wurde von Ferdinand Frischknecht (1867-1966) ca. 1894 an der unteren Neugasse, ehemalige Stadtschreiberei, damals beste Lage, gegründet. |
| 1894 - 1930: F. Frischknecht |
Der gelernte Goldschmied besass an eigenen Mitteln 3000 Franken, die gleiche Summe wurde ihm von Lieferanten gelehnt.
Was auch damals hiess, dass auf kleinstem Niveau begonnen wurde. Aber dank Fleiss und der Mitarbeit seiner Ehefrau und trotz schlechten Zeiten (Eigene Aussage!) gewann das
Geschäft an Profil. Auch Rückschläge mussten in Kauf genommen werden; so wurde während seiner Abwesenheit ein teurer Brillantring ausgetauscht. Der Diebstahl eines Konfitüren-
Glases durch einen prominenten Kunden konnte verkraftet werden. Den ersten Weltkrieg verbrachte F.F. offenbar bei der Bewachung eines Bahnüberganges im Westen der Stadt und seine Frau Susette im Geschäft. Was mit den 4 Knaben Walter 1901, Ernst 02, Max 03 und Eugen 06 passierte, entzieht sich der Kenntnis dieses Schreibers. |
| 1931 - 1956: |
1931 übernahm das Geschäft Sohn Ernst (1902-1980), ebenfalls gelernter Goldschmied mit Ausbildung beim Schmuckfabrikanten Weber in Bern, bei Kohlrausch in Pforzheim sowie Pimbault in Paris. Die Klauseln des Übernahme-Vertrages waren hart, so musste sich E.F. verpflichten, das Geschäft an seinen Vater zurückzugeben, wenn es nicht "laufen" würde! Der Umsatz dürfte nie mehr als ca. 80000.- betragen haben. |